Herausforderung
Ich habe vor einigen Tagen einen alten Schulfreund getroffen. Wir haben uns nach dem Gymnasium aus den Augen verloren, denn er ist in eine andere Stadt gezogen, um dort zu studieren und ich bin in meiner Heimatstadt geblieben. Wir haben uns zufällig getroffen und uns auf den Abend in unserer alten Stammkneipe verabredet. Wir haben zuerst über die alten Zeiten gesprochen und dann hat mir Thorsten von seinem letzten Job erzählt. Er hat als Pflegekraft gearbeitet. Er hatte einen behinderten Jungen unter sich, denn er als Pflegekraft betreuen sollte. Das Ganze war keine richtige Arbeit sondern eine wohltätige Tätigkeit. Er sollte mit den Jungen einen Monat verbringen. Thorsten meinte, dass sei die schwerste Zeit, die er bislang erlebt hatte. Zum Einen musste er alles für den armen Jungen machen und hatte eigentlich keine Zeit für sich. Er wollte eigentlich schon nach zwei Tagen aufgeben und den Job schmeißen, doch er hat sich mit den Jungen angefreundet. Aus der heutigen Perspektive war das für Thorsten eine sehr wertvolle und aufschlussreiche Erfahrung, aber auf der anderen Seite, hätte er seine Bedenken es noch Mal zu machen. Ich persönlich würde auch meine Bedenken haben so etwas zu machen.